Die Idee zu Time to Change entstand nicht plötzlich. Sie ist das Ergebnis vieler Jahre Erfahrung — beruflich, unternehmerisch und persönlich.
Über viele Jahre war ich in internationalen Unternehmen tätig, bevor ich mich entschied, einen anderen Weg einzuschlagen und Lehrer für Wirtschaft und Recht zu werden. Schon damals stand für mich nicht nur wirtschaftlicher Erfolg im Zentrum, sondern die Frage, wie Wissen Menschen stärken und echte Perspektiven schaffen kann.
Später gründete ich eigene Unternehmen, begleitete deren Aufbau und Entwicklung und verkaufte diese nach einigen Jahren erfolgreich. Danach kehrte ich erneut in die Bildung zurück — mit noch mehr praktischer Erfahrung und dem Wunsch, Unternehmertum verständlich, greifbar und sinnvoll weiterzugeben.
Parallel dazu engagierte ich mich seit Jahren in Projekten in Entwicklungsländern, insbesondere im Bereich Mikrokredite, wirtschaftliche Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe. Die Zusammenarbeit mit einer Hilfsorganisation endete im April 2026 aufgrund unterschiedlicher Ansichten darüber, wie nachhaltige Unterstützung aussehen sollte.
Gerade daraus entstand die Überzeugung, einen eigenen Weg zu gehen.
Ich glaube daran, dass langfristige Veränderung nicht durch Abhängigkeit entsteht, sondern durch Bildung, Verantwortung, Unternehmertum und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Menschen brauchen nicht nur finanzielle Unterstützung — sie brauchen Wissen, Perspektiven und die Möglichkeit, selbst etwas aufzubauen.
Time to Change steht deshalb für einen Ansatz, der wirtschaftliche Bildung, lokale Verantwortung und nachhaltige Entwicklung miteinander verbindet. Nicht als kurzfristige Hilfe, sondern als gemeinsamer Weg zu mehr Selbstständigkeit und Zukunftsperspektiven.